Warum ist Functional Training derzeit in aller Munde?

Fotos: www.lichtbildstudio.com

Ganz einfach: weil es ein zeitgemäßes, abwechslungsreiches und vor allem effektives Training für den ganzen Körper ist. Gerade für Menschen mit wenig Zeit genau das Richtige. Und obendrein macht das Training in der Gruppe bei BOX 1 auch noch Spaß! Ein Gespräch mit Trainer Stephan Pape.

Bei BOX 1 werden mit besonders effektiven und abwechslungsreichen Trainingsprogrammen Kraft, Ausdauer, Geschwindigkeit und Mobilität trainiert. Wir kombinieren Ausdauereinheiten mit Krafttraining und erreichen so eine bessere Fitness unserer Athleten – so machen wir Ausdauernde kräftiger und Kräftige ausdauernder. Anders als in herkömmlichen Fitnessstudios kommen bei uns für das Krafttraining keine Maschinen zum Einsatz. Der Übungsschwerpunkt basiert auf Mehrgelenks- und Körpergewichtsübungen. Ohne unnötige Pausen. Dabei legen wir viel Wert auf Techniktraining, um die Effizienz zu steigern und Verletzungen zu vermeiden. Bei uns steht das Gemeinschaftsgefühl beim Training im Vordergrund und spornt unsere Mitglieder stets zu neuen Höchstleistungen an. Wir haben Club-Charakter. Klein, aber fein, lautet unser Motto. Unser Alleinstellungsmerkmal ist ein hochwertiges, effektives Training in einer einzigartigen Atmosphäre.

„Finest Functional Training by Stephan Pape“ – was steckt genau hinter diesem Konzept?

Das Training findet immer in Kleingruppen mit maximal 12 Personen statt. Unsere Trainer konzentrieren sich während der Kurse auf die Sportler und machen Übungen vor, aber trainieren nicht mit. Unter Anwendung neuester wissenschaftlicher Trainingsmethoden beschränken wir den Trainingsaufwand auf ein Minimum und schaffen insoweit auch für Athleten mit wenig Zeit die Möglichkeit, selbst gesteckte Ziele zu erreichen. Die Trainingsinhalte sind pro Kurs, Woche und Monat aufeinander abgestimmt und unterliegen sportwissenschaftlichen Maßstäben. Da Mobilität und Körperspannung die Basis für alle Bewegungsabläufe darstellen, bauen wir Mobility-Inhalte mit dem Fokus auf Balance, Stabilität, Anspannung und Entspannung auch in unsere Stunden ein, um den körperlichen Bewegungsrahmen zu vergrößern.

Das Training ist jedes Mal anders – deshalb werden unsere Mitglieder auch immer besser. Stehe ich als Trainer daneben, sind sie viel angespornter und ziehen ihre Übungen konsequenter durch. Ich treibe meine Klienten so zu Höchstleistungen an. Dieses Konzept übertragen wir in eine kleine Gruppe – das ist motivierend und abwechslungsreich zugleich und macht noch viel mehr Spaß!

Wie lange und wie oft sollte man in der Woche trainieren?

Als untrainierter Sportanfänger sollte man immer einen Tag Pause einlegen. Als trainierter Sportler sind drei Tage Training am Stück, ein Tag Pause und zwei Tage Training und dann wieder ein Tag Pause ideal.

Oft ist ja der Frust groß, weil man nicht gleich fit und muskulös wird. Wie lange lassen wirklich die ersten Erfolge auf sich warten?

Leider ist das nicht so einfach und es gibt darauf keine allgemeingültige Antwort. Jeder Körper ist anders und die Ergebnisse hängen stark vom jeweiligen Ziel ab. Manche nehmen bereits nach einer Woche Veränderungen wahr, andere nach einem Monat. In vielen Fällen kann es sogar drei bis vier Monate dauern, bis man sichtbare Erfolge erzielt. Es kommt zum einen auf die Ausgangssituation an: Übergewichtige Menschen, die kein regelmäßiges Training gewohnt sind, sehen verglichen mit normalgewichtigen Fortgeschrittenen oftmals schneller Erfolge. Zum anderen: Je härter man trainiert, desto schneller stellen sich auch Fortschritte ein. Das Ganze ist eher als Gesamtpaket zu betrachten – Erfolge stellen sich definitiv schneller und nachhaltiger ein, wenn auch die Ernährung verändert wird, denn die ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Training alleine ist nicht genug. Ca. 70 % des Erfolgs macht die Ernährung aus, 30 % das Training. Eat clean – d. h. viel Gemüse, viel Eiweiß, etwas Obst, etwas Kohlenhydrate und kein Zucker.

Bei ambitionierten Ausdauersportlern mit einem bestimmten Trainingsziel sieht die Ernährung dann sicherlich anders aus, oder?

Nein. Ein ambitionierter Ausdauersportler isst nur größere Mengen. Je höher der Kalorienverbrauch, desto mehr muss der Sportler essen.

Zeigen Sie auch Übungen, die man zu Hause machen kann, bzw. was kann ich ergänzend zu einem regelmäßigen Training für mich tun?

Grundsätzlich können alle Übungen auch zu Hause gemacht werden. Insbesondere für Sportler, die geschäftsbedingt auf Reisen oder im Urlaub sind, werden die täglichen Workouts von uns gepostet. Wir empfehlen allerdings, auf die Regeneration zu achten. Sie ist eine weitere entscheidende Voraussetzung für den Erfolg. Der Körper benötigt nach jeder Trainingseinheit Zeit und Erholung, um neue Muskeln aufzubauen. Das bedeutet ausreichend Schlaf, Trainingspausen, Stretching und Minimierung von Stress zwischen den Trainingstagen.

Wie unterscheidet sich das Training für einen Sportler, der für einen Marathon trainiert, von demjenigen, der lange keinen Sport mehr gemacht hat und etwas für seine Gesundheit tun möchte?

Im Ergebnis unterscheidet sich das Grundlagentraining im Kraft- und Ausdauerbereich überhaupt nicht. Bei speziellen Wettkampfvorbereitungen, z. B. dem Marathon, müssen Fähigkeiten entwickelt werden, eine mittlere bis zügige Laufgeschwindigkeit über mehrere Stunden durchhalten zu können. Dies bedarf in der Vorbereitungszeit eines zusätzlichen spezifischen Trainingsplans, der unterschiedliche Laufintensitäten vorsieht.

Ich bin begeistert vom BOX 1 Konzept und möchte trainieren. Zu welchen Konditionen kann ich wann und wie loslegen?

Ein erstes Probetraining ist bei uns kostenlos. Danach können Sie sich zwischen einer Jahresmitgliedschaft ab 99 Euro pro Monat oder einer flexiblen Monatsmitgliedschaft ab 139 Euro entscheiden. Es gibt auch die Möglichkeit, Tagestickets zu lösen. Aber die meisten sind direkt nach dem ersten Mal vom Functional- Training-Virus infiziert und kommen sehr regelmäßig.

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