Zwischen Tulpen, Sonnenstrahlen und Meeresluft

Foto: DOMUSimages - Alexander Rudolph

//GESPONSERT – Bald ist es so weit und der Frühling streckt seine Fühler aus. Und mit ihm kommen wir aus unseren Häusern und wollen mit allen Sinnen die neue Jahreszeit aufnehmen. Besonders schön ist es auch jetzt an der Ostsee. Noch sind die Strände nicht überfüllt, um die frische Meeresbrise zu genießen, man bekommt garantiert einen Platz im Lieblingsrestaurant und die schon wärmenden Sonnenstrahlen laden zu den unterschiedlichsten Aktivitäten ein.

Foto: TSK GmbH

Frühlingserwachen an der See und Radfahren gehören einfach zusammen. Unzählige Routen für Genießer und Sportive verlaufen entlang der Ostseeküste und führen vorbei an malerischen Landschaften mit Blick auf die See oder durch Küstenwälder, quer durch alte Hansestädte wie Wismar und Rostock oder entlang altgewachsener Dörfer mit ihren historischen Kirchen. Eine besonders schöne Tour, die in die Kühlung führt, das kleinste Mittelgebirge Norddeutschlands, startet im Ostseebad Kühlungsborn-Mitte an der Kleinbahn „Molli“. Man fährt die Schlossstraße entlang, biegt nach rechts in den Bastorfer Landweg ein und radelt bis zur Hauptstraße Bastorfs. Nach etwa 200 Metern kommt eine Stra- ab 269,00 € pro Person ßenkreuzung, an der man den links abzweigenden asphaltierten Hohen Niendorfer Weg einschlägt. Dieser Weg führt dann zu einem Rastplatz, an dem es links in den Mischwald geht. Dort, wo sich der Weg verzweigt, hält man sich links auf dem breiteren Weg, der nach Wichmannsdorf führt. Vom Ortsausgang gelangt man auf einer Asphaltstraße über Diedrichshagen nach Jennewitz. An der nächsten Kreuzung geht es links in Richtung Steffenshagen. Hier vorbei führt die Tour weiter nach Brodhagen. Im Ort angekommen, geht es an einem Rastplatz nach links an Bauernhäusern vorbei. In scharfem Bogen erreicht man den „Kellerswald“, der hinein in das Zentrum des Heilbades Bad Doberan führt. Hier angekommen, lohnt sich ein Stopp im Münster, dem berühmtesten Bauwerk der Stadt. Zurück führt der Radweg vorbei an der ältesten Galopprennbahn Kontinentaleuropas, direkt entlang der Mollistrecke nach Heiligendamm. In der „Weißen Stadt am Meer“ angekommen, biegt man zum Strandwald ein und fährt oberhalb der Steilküste zurück nach Kühlungsborn. Alternativ kann man natürlich auch ab Bad Doberan mit der „Molli“ zurückfahren und sich und dem Fahrrad eine Pause gönnen. So erholt kann man am süßen Hafen von Kühlungsborn entlang flanieren, ein bisschen shoppen und sich mit Blick auf die Segelboote und das Meer die legendären Pommes und ein Glas Champagner gönnen.

Foto: TSK GmbH

Wer lieber anstatt mit dem Rad auf Schusters Rappen unterwegs ist, lässt sich von einem ausgebildeten Wanderführer durch die Rostocker Heide, dem größten Küstenwald Deutschlands, und durch das Naturschutzgebiet „Ribnitzer Großes Moor“ mit Schwingrasen, urig gewachsenen Bäumen und seltenen Tieren wie Moorfrosch oder Sumpfohreule führen. Sportliche Aktivitäten sind nichts für Sie? Kein Problem. Denn an der Küste gibt es noch so viel mehr zu entde cken wie Frühlingsfeste, interessante Werkstätten, Galerien und Manufakturen. Wer einmal erleben möchte, wie hochwertige Möbel, Accessoires und Schmuck von Designern hergestellt werden, der wird in der Hansestadt Wismar garantiert fündig: Direkt am Schiffbauerdamm liegt die gläserne Möbelmanufaktur von Torsten und Kristina Goertz. Kunden können den Handwerkern über die Schulter schauen, Produkte kaufen oder eigene Möbelentwürfe anfertigen lassen. „Fishing for compliments“ steht nicht ohne Grund am Eingang der Schauwerkstatt von Ramona Stelzer in der Krämerstraße: Die Goldschmiedin und Diplom-Designerin verkauft neben ihrem Schmuck aus Fischleder auch Taschen, Gürtel und Portemonnaies. Ihre Spezialität: Produkte aus Rochenhaut, nach uralter Tradition gegerbt und verarbeitet. Und wer noch kein Messerunikat sein Eigen nennt, dem sei ein Besuch bei Michael Schimmel empfohlen. In seiner urigen Fachwerkschmiede gegenüber dem Schloss Kalkhorst fertigt er Einzelstücke nach eigenem Design oder auf Bestellung in Handarbeit an. Der Metallgestalter kreiert auch Schmuck, Gartenskulpturen und Leuchten.

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