
ANZEIGE – Kaum scheint im Norden die Sonne und die Temperaturen klettern in den zweistelligen Bereich, cruisen Cabrios in Richtung Küste und rund um Alster und Elbe. Autoexperte Benjamin David über Trend und Gegentrend.
Doch der Eindruck zeigt nur einen Teil der Entwicklung: Bei Herstellern gehören die Offenen zur aussterbenden Art – gleichzeitig erleben sie auf dem Gebrauchtmarkt ein echtes Comeback, weiß Autoexperte Benjamin David, Geschäftsführer von DAVID FINEST SPORTS CARS: „Immer mehr Hersteller nehmen offene Modelle aus dem Programm. Der Golf, der TT, der R8 Spyder, der EOS – alle verschwunden. Auch Marken wie Maserati oder Peugeot haben sich zurückgezogen. Und doch sehen wir bei DAVID FINEST SPORTS CARS täglich das Gegenteil: Die Nachfrage nach klassischen Cabrios ist groß – und sie sind oft erstaunlich wertstabil. Warum? Weil es beim Cabrio nicht nur um Mobilität geht. Es geht um Emotion. Sound. Fahrgefühl. Ob Porsche Boxster, 911 Cabrio, BMW Z4 oder ein offener Mini – wer einmal oben ohne gefahren ist, versteht, was gemeint ist.“
Spannend für Fans und Investoren: Der Markt wird kleiner. Die Begehrlichkeit steigt. Und gerade Modelle mit klassischem Sechszylinder-Sauger sind gefragt, wie nie – auch weil sie etwas bieten, was modernen Turbos oft fehlt: Charakter. Ein guter Zeitpunkt, um ein Cabrio anzuschaffen, Benjamin David? „Unbedingt, zum einen kann man es jetzt in der schönen Jahreszeit genießen, zum anderen zeigt die Entwicklung am Markt und die Nachfrage, dass es mit größter Wahrscheinlichkeit ein lohnendes Invest sein kann. Zum Vergleich sei hier der der Porsche 911 angeführt, seit Jahrzehnten Maßstab unter den Sammlerfahrzeugen mit beeindruckendem Wertsteigerungspotenzial. Ein Porsche 964 Carrera 2 Coupé aus den Jahren 1989–1994 stieg zwischen 2013 und 2023 im Wert von rund 35.000–45.000 Euro auf bis zu 95.000 Euro – ein Plus von über 110 Prozent.“ Und ein Investment, das anders als Gold oder Aktien nicht im Tresor herumliegt, sondern bis zum etwaigen Weiterverkauf richtig viel Spaß macht.
