Drinks zum Relaxen

Der „StrandPauli“ ist eine beliebte Bar im Sommer zu Relaxen. Foto: “StrandPauli“, Fotografin Lydia Stach“

Abends draußen sitzen und den Tag entspannt bei einem fruchtigen Cocktail, einem Glas Wein oder einem kühlen Bier ausklingen lassen. In den Hamburger Gastronomiebetrieben liegen Spritz-Getränke in verschiedenen Varianten, etwa mit Pfirsich oder Grapefruit, aber auch Cocktails mit wenig oder keinem Alkohol voll im Trend. Wir haben uns nach einigen besonders schönen Locations für laue Sommerabende umgesehen.

Der Beachclub „StrandPauli“ – nur weniger Meter von den Landungsbrücken entfernt, ist eine beliebte Sommer-Location für die Hamburger, um sich nach Feierabend oder am Wochenende wie im Urlaub zu fühlen. Auf den Liegen am Strand können sie sonnenbaden, relaxen und sich dabei das bunte Treiben auf der Elbe anzuschauen oder das ein oder andere Kreuzfahrtschiff von hier aus zu beobachten. Erstmals in diesem Jahr wird es sogenannte „Social Tuesdays“ (also besondere Dienstage) geben, an denen sich gemeinnützige Vereine, Institutionen und Schulen mit ihren Projekten präsentieren können. Werkstags sorgen verschiedene DJs für Stimmung, während sonntags Live-Musik gespielt wird. Natürlich bietet die Bar wieder ein reichhaltiges Sortiment an Sommergerichten, wie zum Beispiel ein Nordsee-Tartar aus Matjes, Rote Beete, Nordseekrabben mit Knusperkartoffeln mit Apfel-Zwiebel Schmand an. Dem Betreiber ist dabei Regionalität und Nachhaltigkeit sehr wichtig.

„Bei uns stehen viele regionale Säfte auf der Getränkeliste“, sagt Geschäftsführer Hendrik Olschewski.

Die Gäste schätzen an der Bar, dass sie sich hier sowohl mit Freunden in einer entspannten Atmosphäre treffen können, aber auch mal für sich sein können, wenn sie mal Ruhe vom Alltag brauchen.

Gemütlichkeit in Barmbek

Das „LüttLiv“ im Norden der Stadt ist im idyllischen Hof am Museum für Arbeit gelegen. Es ist ein guter Ort, um nach der Arbeit mit Freunden ein Bier zu trinken und etwas zu essen, wie einen Salat oder eine Pizza. Das Restaurant mit Außengastronomie liegt direkt am S- und U-Bahnhof Barmbek und ist somit gut zu erreichen. „Bei uns wird alles mit Liebe handgemacht“, erzählt der Besitzer Tim Niebuhr. Durch das anliegende Theaterdeck und die Zinnschmelze kämen auch Besucher nach Veranstaltungen zu ihnen, aber auch Stammgäste oder Personen aus der Nachbarschaft seien hier öfter zu Gast. Auch hier gibt es in paar Neuheiten. „Neben dem klassischen Aperol Spritz werden wir in diesem Jahr einen Grapefruit-Spritz anbieten“, sagt er.

Das LüttLiv in Barmbek – Foto: LüttLiv

Mit tollem Ausblick

In der Nähe des „LüttLiv“ liegt der „Sky and Sand Beachclub“ in luftiger Höhe in der Hamburger Meile. Das Besondere ist sicherlich seine tolle Atmosphäre, betont Mitinhaber Daniel van Cleef.

In Barmbek-Süd befindet sich der „Sky and Sand Beachclub“ in luftiger Höhe mit tollem Ausblick.  
Foto: SKY & SAND BEACHCLUB HAMBURG

„Unsere Gäste erleben hier einen atemberaubenden Blick auf die Stadt“, sagt Mitinhaber Daniel van Cleef.

In diesem Jahr werden vor allem spritzige und leichte Getränke nachgefragt. Das sind u. a. Rosé-Varianten mit Tonic oder Bitter Lemon, alkoholfreie Alternativen mit botanischen Essenzen und auch Frozen-Cocktails. Auch ist das Essensangebot auf Bowls, Grillspezialitäten und vegane Gerichte erweitert worden.

Musik von der Schallplatte

Am Mühlenkamp befindet sich die Bar „Nick & Nora“ von Timo Daniel und Julia Koch. „Das Besondere bei uns ist, dass die Musik ausschließlich von der Scheibe kommt“, sagt Timo Daniel, einer der beiden Besitzer. Die Platten würden fast alle von ihren Eltern und Großeltern stammen und gespielt werden Stücke von Aretha Franklin bis Led Zeppelin. Zwar liege der Altersdurchschnitt ihrer Besucher bei Anfang 30, aber es kämen auch Freundesgruppen mit Anfang 20 her und sie hätten einen Stammgast mit 83, der öfter mal auf einen Wein vorbeischaue.

Das „Nick&Nora“ am Mühlenkamp. Foto: Swetlana Holz

„Sommerliche Spritz-Getränke sind beliebt, aber die Besucher sind generell offen, auch mal neue Getränke auszuprobieren, wie zum Beispiel welche auf Wermut-Basis“, sagt Julia Koch.

Die Bar bietet eine kleine Terrasse, um sich bei schönem Wetter auch nach draußen zu setzen.

Zum Anlegen und Pause machen

Nach einer Umbauphase hat die Monkey Beach Bar am Mühlenkamp seit einigen Wochen wieder geöffnet und erstrahlt im neuen Glanz. Die Räumlichkeiten haben sich mit der Übernahme der oberen Terrasse und des Glaskubus deutlich erweitert, so hat man jetzt mehr Platz zum Relaxen, Sonnentanken und um das nahegelegene Wasser genießen zu können. Auch auf der Speisekarte hat sich etwas getan: Dazugekommen sind verschiedene Sandwiches und Snack-Plates. Das Signature Sandwich der Monkey Beach Bar ist das Pastrami-Sandwich, dass aus regionalen Produkte zubereitet wird. Außerdem bietet die Bar eine Vielfalt an Getränken zu fairen Preisen an.

„Wir möchten, dass es ein Ort für alle ist. an dem man sich durch die lockere Atmosphäre wohlfühlen kann“, so Mitinhaber Christian Meyenburg.

In historischer Atmosphäre in der Altstadt

Im südlichen Teil der Hamburger Altstadt erstreckt sich entlang des Nikolaifleets die historische Deichstraße, deren liebevoll erhaltenen Gebäude zahlreiche Restaurants, Bars und Kneipen beherbergen. Mittendrin befindet sich das „The Bohemian.“ Der Besitzer Richard Dührkohp erzählt, dass es hier jedes Jahr ab Mai losgehe und man habe sich vorgenommen, die Terrasse noch hübscher mit neuen Olivenbäumen und Schirmen zu gestalten. Neben Klassikern wie Daiquiris und Martinis sind auch erfrischende Getränke mit wenig oder gar keinem Alkohol in diesem Jahr gefragt. Ihre Kundschaft setzt sich aus Touristen, aber auch Einheimischen jeden Alters zusammen.

„Wir spüren, dass die Leute gerne Spritziges und leichte bis alkoholfreie Cocktails bestellen“, sagt Inhaber Richard Bührkohp.

Eine Oase an der Rindermarkthalle

Der „Karo Beach“ an der Rindermarkthalle – Foto: Karo Beach

Der „Karo Beach“ ist eine kleine Oase und liegt zwischen St. Pauli, Schanze und Karolinenviertel. „Für uns ist das Besondere an der Bar die tolle Lage, die vielen lieben und spannenden Menschen, die leckeren Getränke und die Sonne“, erzählt Betreiber Stephan Luther. Die letzte Saison war trotz des Wetters erfolgreich und auch Spritz-Getränke seien sehr nachgefragt worden, aber auch alkoholfreie Alternativen. Für dieses Jahr überlegt er, den Klassiker Caipirinha wieder auf die Karte zu nehmen.

Idyllisch gelegen

Etwas abseits gelegen, auf einer kleinen Halbinsel an der Nordelbseite, befindet sich das „Entenwerder 1.“ Das schwimmende Café ist ein Ort in der Stadt, bei dem man sich wie im Urlaub fühlen kann.

Den Betreibern ist eine lockere und ungezwungene Atmosphäre besonders wichtig. Ihre Gäste sollen spontan vorbeikommen und den Aufenthalt genießen: „Wir machen daher keine Reservierungen und haben keinen Tischservice“, erzählt Betreiberin Alexandra Friese. In „Entenwerder 1 gibt es neben leckerem Kaffee und hausgemachten Speisen auch erfrischende Getränke und Bier.

Das schwimmende Café „Entenwerder 1.“ Foto: Felix Amsel

„Ein Klassiker im Sommer ist unser Entenwerder Spritz. Es ist ein Ginsecco mit White Peach Limo und Limette“, erzählt Inhaberin Alexandra Friese.

Das Angebot soll in diesem Jahr um ein lokales Bier vom Fass erweitert werden, denn bislang gab es nur welches aus der Flasche. Darüber hinaus, wird es viele alkoholfreie Alternativen geben. Auch sie hoffen in diesem Sommer auf viele gutgelaunte Gäste.